Psychologisches Zentrum Boppard FocusingZentrum Rheinland
Psychologisches Zentrum Boppard FocusingZentrum Rheinland
Sybille Ebert-Wittich ©

I. TeilnehmerInnen - Feedback  nach der Focusing-Ausbildung


Die längere Arbeit mit Focusing hat für mich ein unbedingtes Vertrauen in den inneren Prozess gebracht.
Mein Leben ist durch Focusing viel heller, leichter und schöner geworden. Dafür bin ich dankbar.  
Die Focusingbegleitung unterstützt mich, bei mir zu bleiben, auch Unangenehmes liebevoll anzuschauen und seine positive Absicht zu erkennen.
Mein Körper antwortet mir, es entsteht etwas Neues mit der Gewissheit: so ist es! Die Antwort kommt aus mir selbst, ich kann es nochmals überprüfen, bis alle inneren Teile zustimmen – dann kommt meist ein tiefer Atemzug und ich weiß, so ist es richtig für mich.

Ich habe Focusing als angenehme ideologiefreie Technik kennengelernt, die oft genug den intellektuellen “Knoten” im Hirn platzen und neue, kreative Schritte auftauchen läßt.
Auf den Körper hören, Entwicklungsprozesse bewusster wahrnehmen, sich selbst Druck nehmen. Ich hab Mut ge- funden, Schritte zu tun, Klarheit finden zu bestimmten Themen.
Ich habe das Gefühl entwickelt, wie es ist, “bei sich” zu sein. 
Ich fühle mich jünger und lebendiger, habe mehr Mut und Gelassenheit.
Meine Wünsche sind mir klarer geworden. Ich bin selbstsicherer und unabhängiger geworden.
Ich bin belastbarer geworden, ohne es als anstrengend zu empfinden.  
Ich fühle mich “runder”, flüssiger. Die annehmende Haltung, auch unangenehmen Gefühlen gegenüber zu bewah- ren, ist nicht immer leicht, aber ungeheuer lohnend. 
Ich habe gelernt, die Botschaften meines Körpers zu beachten und bin daher weniger stressanfällig und gesünder. Ich habe Ressourcen in mir entdeckt.
Ich konnte viel Lebendiges in mir entfalten, habe mehr Zutrauen in mich, weniger Angst vor intensiven negativen Gefühlen, traue mich mehr hin zu spüren. Das Traurige verändert sich im Erleben, wenn ich focussiere. Habe mich in der Gruppe wohlgefühlt – das war eine korrigierende Erfahrung.
Annäherung und Wohlwollen gegenüber dem inneren bedürftigen Kind, vermehrt Spüren eigener Freiräume und mich selbst annehmen.
Der Zugang zu eigenen Gefühls- und Erlebniswelt hat sich für mich positiv verändert. Dadurch erlebe ich auch einen qualitativ veränderten Zugang im zwischenmenschlichen Kontakt.
Bei mir hat sich ganz grundlegend die Einstellung mir gegenüber verändert – ein teilweise verwirrt- Sein über sich selbst hat sich zu einem Gefühl inneren Reichtums gewandelt. Dieses wertschätzende Hinwenden zu mir selbst, dieses Liebevolle ist für mich die grundlegendste Erleichterung. Aber auch mein Blick auf anderen Menschen hat sich verändert.”
Sehr angenehm fand ich die wertschätzende nicht bewertende Haltung ...die spielerische Übungen, viel Bewegung und Tanz, Kontaktaufnahme mit verschiedenen Persönlichkeitsanteilen auf imaginativer Ebene.
Wichtig war, die entspannte, leichte und humorvolle Atmosphäre, die menschliche Wärme und das Gefühl, gut auf- gehoben zu sein.
Im Laufe des Jahres bin ich immer und immer wieder zu Hause bei mir angekommen . Ich habe das Gefühl, dass ich am Anfang der Focusing- Ausbildung froh war, mit einem Strohhalm Leben aufsaugen zu können und jetzt stehe ich mit beiden Beinen im Leben und kann es lachend eimerweise über mich gießen.

Bisher kannte ich keine Methode, die mir ohne großen Aufwand, schnell und effektiv Problemlösungen von innen heraus ermöglicht und zudem macht Focusing mir Spaß.


Feedbacks von teilnehmenden PsychotherapeutInnen
Diese Focusing-Fortbildung war bisher die für mich intensivste und effektivste Fortbildung überhaupt, obwohl ich schon etliche andere PT-Fortbildungen kennengelernt habe. Dies auch im Hinblick auf die angewendete Zeit!
Vom ersten “Schnuppertag” an hat sich Focusing wie “angekommen” oder “zuHause” angefühlt. So ist also wirklich
Psychotherapie: fassbar, undogmatisch, erlebnisreich ... subtil und effizient.
Focusing ermöglicht mir für meine Arbeit ein entspannteres Vorgehen, wobei ich erstaunt bin, wie schnell es dann “zur Sache” geht/ kommt.
Ich fühle mich freier und in meinen Therapien weniger unter Druck, ich achte mehr auf meinen Körper und die spontanen Regungen in ihm.
Vertrauen in den inneren Prozess, die Möglichkeit der sich selbst organisierenden Heilung, Mut, diesen Weg weiter zu gehen, Klarheit, hierfür Räume zu schaffen. Mehr Liebe zu mir und für andere und das Leben.               

II.  Feedback zu "Gesundheitsförderung und Selbstentfaltung durch Achtsamkeit"/ GSA

Freude am Ausprobieren und dafür ein Rahmen, der ein Wachstumsklima darstellt.
Impulse von außen, um in Kontakt mit mir selbst zu kommen und das zu beachten, was kommt. Kein Druck, es hat Spaß gemacht – es darf alles sein!
Ich fühle mich über den Atem mit allem in meinem Körper verbunden – dranbleiben an dem, was mir am Herzen liegt – kreativ sein zu können, ohne dass ein Chagall dabei herauskommt.
Ich habe mich geführt gefühlt und trotzdem frei.
Es wurde eine große Schatzkiste geöffnet, die ich nutzen kann in meinem Alltag.
Immer wieder hinschauen, viel und vielerlei üben, spielerisch. Gegenwärtigkeit ist erleichternd, holt aus einer zu großen Verantwortlichkeit heraus – alles ist weniger anstrengend, wenn ich weicher werde.
Es ist eine abenteuerliche Reise zur Erfahrung meiner ganzen Fülle.
Mehr Vertrauen, mehr Selbstvertrauen, besser für sich sorgen.
Achtsamkeit bringt Erleichterung, weil sie nichts aufschiebt, sie ist im „Jetzt”.
Ich versuche, achtsamer mit mir selbst umzugehen. Das ist ein sehr befreiendes Gefühl. Und ich bin ganz glücklich darüber zu entdecken, wie viel sich durch kleine Schritte innerlich verändern kann.
Das Wichtigste: Mir fällt es leichter, nicht immer in Gedanken zu „fallen“, sondern sie vorüberziehen zu lassen.
Besonders angenehm war es, mein oft verschüttetes lebendiges Sein wieder zu entdecken.
Es hat sich ein Fundament gebildet aus Erfahrungen das Aufgehobensein und der Fähigkeit, Dinge zu lösen oder loszulassen.
Ich habe tolle neue Methoden, die spielerisch anwendbar und beruflich nutzbar sind, an die Hand bekommen. Wichtig war für mich, meine Kreativität neu zu entdecken.
Ich fühle mich mehr im Fluss, mehr mit mir einverstanden, hab Vertrauen, dass ich weiß, was mir gut tut, obwohl früher vieles tabuisiert war.
Das Wichtigste war der Freiraum für die persönliche Weiterentwicklung, das Erlernen von Achtsamkeitstechniken, die Begegnung mit wertschätzenden, wohltuenden, erfahrenen, spannenden Menschen und die ruhige, liebevolle Atmosphäre, das Angenommensein.
Ich habe jetzt mehr Möglichkeiten mit seelische Stress umzugehen, mehr Erfahrung in innerer Abgrenzung, los- lassen, bei mir selbst bleiben, mehr Verankerung mit dem eigenen Atem.
Ich bin der achtsamen Leichtigkeit ein Stück näher gekommen - nichts tun zu müssen. Es hat sich mehr Gelassen- heit entwickelt, das Kindliche und Spielerische darf sein und diesen Teil lebe ich mehr aus.
Wichtig war mir die Ermutigung, das anzunehmen, was kommt bzw. da ist, Bewertung erst mal weglassen – und die Erfahrung: es kommt immer etwas bei den Übungen, es ist immer etwas da und es ist gut genug, so, wie es ist.
Ich bin in Äußeren wie im inneren Leben wesentlich bewusster geworden. Ich spüre mehr die Zusammenhänge in meinem Körper. Alles darf sein, alles will integriert werden und gehört zu mir.
Besonders wichtig war, wertfrei und wertschätzend behandelt zu werden und es mir dadurch auch im Alltag be- wusster zu machen, das Tanzen und mich spürend darin zu finden.
Ich konnte ganz viele Anregungen für mich mitnehmen. Die entspannte und warmherzige Atmosphäre hat mir sehr sehr gut getan. Ich fühle mich gestärkt.
Das Wichtigste für mich war die wunderbare Komposition von allem: viel Input für den Methodenkoffer, Ruhe, Anregung, Bewegung, allein, miteinander, Pausen, Austausch ...
Innere Ruhe und Selbstakzeptanz, die sich glückvoll stimmig anfühlt, Mut, aus Strukturen herauszugehen, die mir nicht gut taten ... die vielen Facetten zusammen haben mich bestärkt, gefördert, mich über mich selbst überrascht, mir Ruhe, Tiefe und Mut gegeben
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